Gebäude Gemeinde

Vorbildfunktion der Gemeinden

 

Die Unterscheidung zwischen gemeindeeigenen und privaten Gebäuden erlaubt es, den unterschiedlichen Grad der Einflussnahme zu berücksichtigen: Auf eigene Neubauten oder Sanierungen kann eine Gemeinde viel direkter einwirken als bei Privatbauten. So nimmt sie für die (zukünftigen) privaten Gebäudeeigentümer/innen eine Vorbildfunktion ein. Vier Kriterien sollen zeigen, inwiefern die Gemeinden diese Rolle wahrnehmen:


1. Gemeindeeigene MINERGIE-Fläche pro Einwohner

 

Die MINERGIE-Fläche in einer Gemeinde muss in Bezug zur Einwohnerzahl gesetzt werden, damit unterschiedlich grosse Gemeinden fair miteinander verglichen werden können.

 

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2. Gemeindeeigene MINERGIE-Gebäude in % aller gemeindeeigenen Gebäude

 

Für jeden Bau muss ein aktiver Entscheid gefällt werden, nach MINERGIE zu bauen oder zu sanieren. Die geleistete Überzeugungsarbeit ist also grösser für zehn kleine Gebäude, als für ein grosses. Dieser Mehraufwand soll honoriert werden.

 

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3. Zuwachs der gemeindeeigenen MINERGIE-Fläche zwischen zwei Stichtagen

 

Hier werden vor allem die allerersten Schritte gewürdigt: Besonders punkten können beispielsweise kleine Gemeinden, bei denen MINERGIE erst am Kommen ist.

 

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4. Zunahme der gemeindeeigenen MINERGIE-Gebäude seit dem letzten Stichtag

 

Auch hier werden die allerersten Schritte besonders belohnt: Hat eine Gemeinde erst einen bescheidenen Anfang gemacht, kann sie hier bereits Punkte holen.

 

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