Vorgaben bei Wettbewerben - Ausschreibungen

Der MINERGIE(P-ECO)-Standard, Heizen mit erneuerbaren Energien und/oder MINERGIE-Module bei Sanierungen sind Pflichtkriterien bei Wettbewerben und Ausschreibungen der Gemeinde sowie Vergabekriterien beim Verkauf von gemeindeeigenem Bauland.

 

Wenn sich Ihre Gemeinde nicht gleich mit einer Verwaltungsanweisung verbindlich in die Pflicht nehmen möchte, dann ist diese Fördermassnahme eine gute Option: Ihre Gemeinde kann bei ausgesuchten Neubau- oder Gesamtsanierungsprojekten den MINERGIE(P-ECO)-Standard und/oder eine Heizlösung mit erneuerbaren Energien bei der Projektvergabe vorschreiben. Bei Modernisierungen kann auch die Dämmung mit MINERGIE-Modulen ein Kriterium sein, wenn ihre Gemeinde auf den Einbau der Komfortlüftung verzichten will oder eine Sanierung in Etappen anstrebt.

 

Ihre Gemeinde kann beim Verkauf von gemeindeeigenem Bauland demjenigen Investor den Vorzug geben, der sich verpflichtet, nach MINERGIE zu bauen.


Gemeindebeispiel Köniz

 

Die Gemeinde Köniz verpflichtet sich zu einer aktiven Bodenpolitik. So werden gemäss verwaltungsinterner Praxis bei der Ausschreibung von Wettbewerben energieeffiziente Bauten bevorzugt. Zum Beispiel wurde in der Wohnüberbauung Hertenbrünnen zwischen der Gemeinde als Grundstückeigentümerin und dem Investor eine Vereinbarung unterzeichnet, bei welcher der MINERGIE-Standard in die Wettbewerbskriterien verbindlich aufgenommen wurde. Kontakt: Hans-Peter Schmutz, Tel. 031 970 92 09, E-Mail


Gemeindebeispiel Kaufdorf

 

Die Gemeinde Kaufdorf beweist, dass auch kleine Gemeinden aktive Energiepolitik betreiben können. Beim aktuell anstehenden Umbau des Abwartshauses wurde MINERGIE als Zielvorgabe definiert. Kontakt: Urs Grünig, Tel. 031 809 03 33, E-Mail