Energieprogramm (Beakom - Energiestadt)

Die Gemeinde hat ein Berner Energieabkommen «BEakom» mit dem Kanton abgeschlossen und/oder das Label «Energiestadt» erworben.


BEakom - das Berner Energieabkommen

 

Es lohnt sich für Ihre Gemeinde, MINERGIE und erneuerbare Energien im Rahmen des BEakom zu fördern. Mit dem BEakom vereinbaren Ihre Gemeinde und der Kanton die Umsetzung eines längerfristigen Energieprogramms in der Gemeinde. Das gemeinsame, koordinierte Vorgehen der kantonalen Ämter AUE, AGR und beco vereinfacht die Arbeit Ihrer Gemeinde bei komplexen Aufgaben wie Energieversorgung, Bau, Luftreinhaltung, Mobilität und räumliche Entwicklung.


Das Label Energiestadt

 

Das Label Energiestadt ist nicht nur ein Markenzeichen. Es ist vielmehr ein umfassender Prozess, der die jeweilige Gemeinde über verschiedene Stufen zum Label und damit zu einer Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik im Sinne der nachhaltigen Entwicklung führt. Die Mitglieder des Trägervereins Energiestadt haben konkrete Vorteile: Das Bundesprogramm EnergieSchweiz für Gemeinden stellt ihnen verschiedene, zum Teil kostenlose Dienstleistungen zur Verfügung. Dazu gehört beispielsweise eine Standortbestimmung, die Ihre Gemeinde mit Hilfe eines Massnahmenkatalogs und externer Fachbegleitung für folgende Bereiche durchführen kann:

  • Entwicklungsplanung und Raumordnung
  • Kommunale Gebäude und Anlagen
  • Versorgung und Entsorgung
  • Mobilität
  • Interne Organisation
  • Kommunikation und Kooperation

Das BEakom erleichtert Ihrer Gemeinde den Einstieg in den Prozess, der zum Label Energiestadt führt. Auskünfte zum BEakom erteilt Ihnen gerne die Projektleiterin Deborah Wettstein. Tel. 031 633 36 67, E-Mail

 

Die Liste der akkreditierten Berner Energiestadtberater/-innen können Sie hier herunterladen.


Gemeindebeispiel Münsingen

 

Münsingen hat im Jahr 2009 mit 84% bravourös die Auszeichnung als Energiestadt Gold erreicht. Somit verpasst Münsingen das nationale Podest nur sehr knapp und ist Vorreiter im Kanton Bern. Mit einer breit abgestützten Energiepolitik wird seit nun knapp 10 Jahren systematisch an diesem Resultat gearbeitet. Kontakt: Claudia Heer, Tel. 031 724 52 20, E-Mail